WPF: Rendering ohne Hardwareunterstützung

WPF basiert unter anderem auf der hardwareseitigen Unterstützung beim Rendern der GUI-Elemente. Dies erfolgt auf der Grafikkarte. Bei preisgünstigeren Computermodellen verzichtet jedoch der Hersteller auf den Einbau einer separaten Grafikkarte und verlässt sich auf die so genannte interne Grafikkarte, die jedoch softwareseitig auf der CPU (anstatt auf der GPU einer Grafikkarte) ihren Dienst verrichtet. Dies führ tin aller Regel dazu, dass bei Oberflächen mit erhöhter grafischer Aktivität die Systemleistung in die Knie geht und die CPU zu einem Großteil mit Rendering-Aufgaben belastet wird.

Typischerweise sind Entwicklungsrechner seitens ihrer Hardware recht leistungsfähig und spiegeln etwaige Leistungsmankos der Computer, auf denen die entwickelte Software später ihren Betrieb verrichten soll, nicht wider.

Die hardwareseitige Unterstützung lässt sich jedoch mit einem einfachen Handgriff deaktivieren und somit das Rendern auf die Software verschieben:

Microsoft bietet ein Tool zum Aufspüren etwaiger Resourcenlecks:
WPF Performance Suite

Problemlösungen bei dunklem Display (MacBook Pro Retina)

Unter bestimmten Umständen kann es vorkommen, dass nach erfolgter Anmeldung am MacBook Pro Retina (OS X 10.8.1) das Display schwarz wird. Dann kann das MacBook nur noch zum leben erweckt werden, wenn der Ausschalter für längere Zeit gedrückt gehalten wird und das System sich abschaltet. Nach einem Neustart und Anmeldung kann (muss aber nicht) das Problem zumindest für die nächste Session gelöst sein. Das behebt das grundsätzliche Problem jedoch nicht.

Laut Apple kann folgende Anleitung zur Problembeseitigung beitragen:

PRAM und NVRAM zurücksetzen

  1. Fahren Sie den Computer herunter.
  2. Suchen Sie folgende Tasten auf Ihrer Tastatur: cmd-Taste, alt-Taste, P und R. Sie müssen diese Tasten in Schritt 4 gleichzeitig gedrückt halten.
  3. Schalten Sie den Computer ein.
  4. Drücken Sie die Tasten cmd-alt-P-R, und halten Sie diese gedrückt. Sie müssen diese Tastenkombination drücken, bevor der graue Bildschirm angezeigt wird.
  5. Halten Sie die Tasten gedrückt, bis der Computer startet und Sie den Startton zum zweiten Mal hören.
  6. Lassen Sie die Tasten los.

Darüber hinaus kann auch folgende Vorgehensweise ausreichen:

MacBook im gesicherten Modus starten

  1. Fahren Sie den Computer herunter.
  2. Halten Sie die Shift-Taste gedrückt.
  3. Schalten Sie den Computer ein.
  4. Melden Sie sich am System an.
  5. Fahren Sie den Computer herunter.
  6. Starten Sie den Computer.

Laut einem Apple-Store kann das Problem des dunklen Displays in einem undefinierten Zustand des Benutzerprofils begründet liegen, oder aber ein hardwareseitiges Problem beim Umschalten von der kleinen Grafikkarte auf die große die Ursache darstellen.

Geotagging

Als Voraussetzung benötigt man neben der obigatorischen Kamera auch einen GPS-Logger (sofern nicht bereits in der Kamera integriert). Dazu sollten Kamera- und GPS-Zeit angeglichen werden. Beim Erstellen der Fotos GPS loggen. Im Nachgang einfach mit einem Tool die Koordinaten als EXIF einspielen lassen, z.B. www.geosetter.de

Im Urlaub hat Steffen rund 1400 Fotos geschossen und hatte nahezu immer seinen Garmin dabei und die Logs gespeichert. Da ist er mal auf die Suche gegangen.

Geosetter ist das Tool, von dem man überall liest und es ist wirklich gut.

Das Prinzip ist recht einfach: Aufnahmedatum/Uhrzeit werden mit Waypointdatum/Uhrzeit verglichen und gemerget.

Probleme können auftreten, wenn man z.B. falsche Zeitzonen eingestellt hat oder ein Offset hat oder, oder, oder.

Ist aber alles kein Problem, da man mit Geosetter alle Werte korrigieren kann.

Sind die Daten einmal angeglichen, kann man nicht nur die Koordinaten in der Datei ablegen(EXIF), sondern auch Zusatzinfos wie die nächste Stadt, aber auch allgemeine Infos (Name, Copyright, Email-Adresse, etc.). Jeweils für eine oder alle Dateien.

Doch das Highlight ist eigentlich, daß alle Änderungen erst am Ende auch wirklich übernommen werden. So kann man erstmal damit rumspielen ohne auch nur eine Datei real geändert zu haben.

Ebenfalls ein schönes Feature ist die Google Maps Karte, die einem anzeigt wo das Foto gemacht wurde auf das man gerade klickt.

Man muss dafür kein teures Garmin o.ä. verwenden, sondern ein 50-80 Eur GPSrx reicht voll aus.

Dateiformate nmea und gpx (und andere).

Achso, es ist auch möglich einen Zeitraum einzustellen: beispielsweise geht man mal in ein Gebäude, es ist kein Empfang, also schaut das Tool ob Zeit x vor oder nach dem Foto eine Koordinate vorhanden ist.

Lustiges Beispiel: während des Fluges hat Steffen zwei Fotos gemacht.

Da aber auch die ganze Zeit das Garmin die Flugroute aufgezeichnet hat, weiss er, dass ein Foto über Angola und eins über Namibia gemacht wurde 😉

Nachtrag:

Steffen hat inzwischen viel mit dem geoSetter gearbeitet und ist nachwievor begeistert. Hier mal ein paar Erfahrungen:

– das nachträgliche Angleichen der Aufnahmeuhrzeit und Zeitzone sind sehr einfach zu erledigen. Die Differenz kurz eingestellt, Knopf gedrückt, fertig.

– es können viele EXIF Daten, wie Copyright, Besitzer, etc. ebenso einfach für alle Dateien eingetragen werden.

– Hat man, z.B. innerhalb eines Gebäudes, Aufnahmen gemacht, kann man eine Voreinstellung abspeichern und diese ebenso einfach auf die entsprechenden Bilder übertragen.

– eine Karte (Google Maps) zeigt von den ausgewählten Dateien die Positionen als Übersicht – sehr schön.

– alle Änderungen werden erst erledigt, wenn man sagt „speichern“. Dies scheint aber auch zu einem anderen Problem zu führen, dass mit der Summe der Änderungen das Programm immer langsamer wird. Nun ist ein P4 3,2GHz nicht mehr state of the art…

– man sollte die Bilder lokal auf der Platte haben. Auf einem lahmen NAS dauert das Aktualisieren Stunden (kein Witz).

– was fehlt: das EXIF-Datum (Aufnahme Datum) auch als Dateidatum verwenden können 🙁

Danke für die Infos, Steffen!